Allgemeines Mamaleben Schwangerschaft

Und manchmal hilft nur Kaffee… das Leben als Neu-Mama

Unser kleiner Babyfuchs ist nun 4 Monate alt. Die letzten Wochen waren voller Glück, Liebe und Umstellung. Sich plötzlich einem ganz neuen unerwarteten Lebens-Rhytmus zu fügen ist als Neu-Mama gar nicht so einfach.

Mama sein ist für mich Neuland, es ist unser erstes Kind und große Erwartungen wurden gestellt. Nicht nur an das Baby, sondern vor allem an mich als Mutter. Vorbei ist die Zeit, wo alle dich betütelt haben wie in der Schwangerschaft. Der Bauch war riesig und man musste nur einen Wunsch ansetzen und schon wurde er erfüllt.

Dann kam die Geburt- das Wochenbett, da hieß es schone dich , mach langsam, dein Körper muss sich erholen. Doch was ist danach passiert?

Unglaublich ist die Leistung die der Körper vollbringt indem er 9 Monate einen Menschen erschafft und sobald dieser draußen ist, steht man vor einer Aufgabe auf die dich keiner vorbereitet hat.

Eigentlich darf ich nicht meckern – das wird mir zumindest immer gesagt- der Babyfuchs schläft von Anfang an durch, ist ein sehr entspanntes Baby und nun wo unsere Still-Probleme durch sind – ist er wirklich ein Anfängerbaby.

Und dennoch gibt es Tage, da bin ich müde und abgespannt. Mama sein, Frauchen von zwei Hunden sein, Ehefrau sein und zur Zeit auch Hausfrau, Freundin und Blogger zu sein schlaucht. Viel zu selten wird jetzt gefragt wie geht es dir? Und wenn, wer will dann die ehrliche Antwort hören? Ich wurde heute vollgespuckt und meine Hose hat nun ein tolles neues Muster, denn nach dem 3. Mal habe ich sie einfach angelassen.

Die Wäsche ist aufgehängt nachdem sie fast schon trocken war, die Hunde haben sich zum Glück und während ich auf der Krabbeldecke mit meinem Baby spiele, wird nebenbei auch noch der Ball geworfen, damit Prinzessin Leia gefordert wird. Der Blog läuft zwar nur offiziell zu 50%, allerdings wollen Emails beantwortet, Kooperationspartner beschäftigt, Blogbeiträge geschrieben werden und Instagram mit bunten Bildchen gefüllt werden, sodass es sich manchmal wie 150% anfühlt.

Pekip hier, Krabbelgruppe da, nicht nur um das Kind zu fördern, sondern auch um mal aus dem Haus zu kommen und sich mit anderen Mamis auszutauschen- ist für mich einfach wichtig.

Mama sein ist ein Fulltime-Job und das von Anfang an. Das Baby hat Hunger und du auch. Wer bekommt wohl als erstes was? Und was passiert, wenn es auf dir einschläfst und es einfach zu süß ist es beim schlafen zu beobachten, als es abzulegen und selber was zu essen?

Abends hilft Papa natürlich mit. Nimmt das Baby ab oder räumt die Spülmaschine aus, aber Zeit für einen Wellness Abend wie früher? Ein ferner Gedanke.

Auch mit dem besten Papa der Welt, irgendwer muss ja die Brötchen nachhause bringen und so ist man den Tag dann doch wieder alleine.

Und trotzdem ist es das schönste auf der Welt, was ich mir hätte vorstellen können! Das Lachen, dieses Gurren und die Freunde die das Herz hüpfen lässt. Dann sind die Nägel eben unlackiert, viel lieber spiele ich mit meinem Sohn. Die Wäsche ist abgehängt und was war nochmal dieses Ding das sich Bügeleisen nennt? Ihr merkt schon, so ein bisschen Ironie und Sarkasmus darf im Leben nicht fehlen.

Doch das nächste Mal wenn ihr eine Mama seht, nehmt sie einfach in den Arm und sagt: du machst das ganz wundervoll <3 und hier hast du eine Tasse Kaffee ! Oder wie fühlst du dich wirklich?

Ihr als Mamas, lasst euch helfen! Durch Omas, Opas, oder eine Putzhilfe? Für alle, die leider das Pech haben diese nicht in der Nähe zu haben wie wir und durch alles selbst durch müssen – Ihr macht das ganz wundervoll und ihr könnt stolz auf euch sein! Denn ihr habt nicht nur 9 Monate einen tollen Job gemacht, nein, ihr macht ihn immer noch, jeden Tag und seid toll dabei <3

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