Alle Artikel in: Gedanken

Freitagsfüller #384

Vernetzen ist eine Sache, die beim bloggen nicht nur wichtig ist, sondern auch unglaublich Spaß macht. Ich stöbere auch unglaublich gerne in Blogs, die nichts mit dem Thema Fashion zu tun haben. So bin ich durch Zufall auf die liebe Katja und ihren Blog homeiswheretheboysare.com gestoßen. Nicht nur, dass ich ihren Blog unglaublich liebevoll gestaltet finde, auch habe ich bei ihr einen Beitrag mit der Überschrift „Freitagsfüller“ gefunden, eine Aktion die Barbara von Scrap-Impulse ins Leben gerufen hat. Und was soll ich sagen so etwas in der Art, hatte ich mir auch schon länger überlegt zu machen und bin nun einfach so spontan und mache einfach mal mit! Da ich eben nicht nur Fashionblog sein möchte, sondern auch wieder mehr über meine Gedanken schreiben möchte. 1.  Was meint ihr zum Thema 6 Stunden Arbeitstag? 2.  Eigentlich hat sich nichts verändert. 3. Der Begriff„Glück“ und „Glücklich sein“ ist gar nicht so einfach zu definieren. 4.  Wie sehen deine nächsten Pläne aus, ist eine interessante Frage. 5. Die letzten Sommertage gehen viel zu schnell vorbei, aber ich freue mich auch schon …

Goodbye August – worauf ich mich im September freue

Wie der August ist schon wieder vorbei? Es fühlt sich gerade an, als hätte der Monat doch erst angefangen. Schon wieder ging er so schnell um, dass ich es gar nicht richtig fassen kann, das er schon vorbei ist. Andererseits war der August wirklich ein richtig schöner Monat mit vielen Erlebnissen. Angefangen mit meinem Bloggeburtstag und meinem Gewinnspiel für euch, haben wir die letzen 3 Jahre gebührend gefeiert. Meine Schwiegereltern waren zu Besuch und wir haben unseren Garten neu geplant, waren shoppen und bei Pflanzen Kölle. Mit unseren Freunden haben wir jede Menge Zeit verbracht und mit meinen Mädels hatte ich tolle Abende und ausgiebige Gespräche. Unser Sommerfest war ein voller Erfolg und ich hoffe, dass wir es nächsten Sommer wieder holen. Unsere kleine Prinzessin hat uns ordentlich auf Trab gehalten. Jeder Tag ist eine neue kleine Herausforderung, aber ich würde sie für nichts auf der Welt wieder her geben! Wir haben jede Menge toller Outfits geshootet und ich freue mich einfach sehr darüber, dass mein Blog so gut läuft und möchte mich deswegen bei euch und meinen Kooperationspartnern …

Einfach mal…

Einfach mal treiben lassen. Einfach mal negative Gedanken abschütteln. Einfach mal durchatmen. Einfach mal aufhören. Ich bin durch und durch ein Kopfmensch. Ich mache mir um unglaublich vieles Gedanken. Manchmal wirklich zu viel. Dadurch stehe ich mir selber oft im Weg und vielleicht ist es eine meiner Eigenschaften, die ich am wenigsten an mir mag. Den Kopf ausschalten. Einfach mal glücklich und zufrieden sein. Tatsächlich ist das für mich gar nicht so einfach. Denn mein Kopf optimiert immer. Das oder dies könnte besser sein oder perfekter. Doch gibt es überhaupt den Zeitpunkt an dem ich zufrieden bin? Nächsten Monat werde ich 30 und wenn ich mein Leben so betrachte, kann ich wirklich nicht meckern. Auch wenn die letzten Jahre eine ordentliche Achterbahn geliefert haben, so stehe ich an einem Punkt in meinem Leben, wo ich zufrieden sein kann. Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden und durfte sie sogar heiraten. Wir haben mehr als nur ein schönes Dach über dem Kopf und ich buckle mich nicht in irgendeinem Kellner Job ab, sondern darf studieren und …

Sei Pippi nicht Annika

Pippi Langstrumpf, wer kennt und liebt sie nicht? Rote Haare, zwei Zöpfe, jede Menge Sommersprossen, Ringelsocken, die Villa Kunterbunt und natürlich Herr Nilsson und der kleine Onkel. „Sei Pippi und nicht Annika“ Ein Spruch, der mich in letzter Zeit oft begleitet und mir immer wieder neue Fragen aufgibt. Pippi Langstrumpf, eines meiner liebsten Kinderbücher und wahrscheinlich gehöre ich noch zu der Generation, die die Geschichte von Pippi primär gelesen hat. Gerne habe ich natürlich auch die Verfilmung geschaut, aber nichts war so gut wie meine eigene Phantasie und Pippis Abenteuer.   Frech sein ist toll. Toll sein ist individuell. Berliner Schnauze und Dialekt boomen. Ich bin dagegen anders. In meiner Erziehung hieß es früher: sei höflich und bescheiden. Auch Hochdeutsch war die Regel und nicht irgendein Dialekt. Niemand mag vorlaute Kinder. Und nun heißt es plötzlich wer frech ist, hat mehr Erfolg? Ich bin schüchtern, beobachte und komme eigentlich nur aus mir heraus, wenn ich mich wohl fühle. Ich stehe ungern im Mittelpunkt, denn es dreht sich ja nicht alles um mich. „Meine“ Annika aus der …

30 Jahre ich

Noch 180 Tage und ich bin alt. So fühlte sich der Gedanke – 30 Jahre alt zu werden – in den letzten Monaten an. 30? Ich? Das kann doch eigentlich nicht sein! War ich nicht gerade von Zuhause weggezogen, hatte mit dem Studium begonnen? Ich war doch erst in meinem Erasmussemester in Krakau und bin 25 geworden? Es ist ein seltsames Gedankengespinst, das sich in meinem Kopf bildet. Überlegungen, ob ich nun Anti-Falten-Creme benutzen muss oder was sich an diesem anderen Geburtstag für mich ändert. An meinem 18. Geburtstag hatte ich meine Führerscheinprüfung. Es war ein toller Tag, denn alles lief glatt und ich stolzierte, mit diesem mich nun unabhängig machenden Dokument zu meinen Eltern. Ich setzte eine traurige Miene auf, und als meine Mutter die Tür aufmachte und hörte ich nur: Ach Schatz, das macht doch nichts! Dann bestehst du ihn eben beim nächsten Mal. Genauso wie ich mich daran erinnere, wie meine Mutter mir freudestrahlend um den Hals fiel, als ich dann zu grinsen anfing und ihr meinen Führerschein entgegenstreckte. Es war ein toller …