Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bloggerwelt

Blogger Life – wie starte ich eigentlich einen Blog? und worüber sollte ich schreiben?

Vor 4 Jahren kam ich auf die Idee einen Blog zu starten. Das den jemand lesen würde und das ich darüber Geld verdienen könnte, lag aber in der Ferne. Nach einem Besuch beim Arzt empfahl mir dieser aufgrund meiner damaligen Blutwerte, meine Ernährung auf vegan umzustellen. Um mich darüber auszutauschen und um über meinen Weg und die Ernährung zu berichten startete ich also einen Blog. Es fing an Spaß zu machen und innerhalb eines Jahres wurde aus einem Food Blog ein Lifestyle Blog. Wenn ich an die Zeit zurück denke war alles irgendwie einfacher als heute. Es musste nichts perfekt sein und es war egal ob die Bilder verwackelt waren. Heutzutage ist das anders. Das A und O eines guten Blogs ist nicht nur der Inhalt, auch die Bilder müssen vernünftig sein. Ich probierte in den letzten Jahren viel aus und die meisten meiner Leser sind mir treu geblieben. Mittlerweile habe ich meinen roten Faden gefunden und schreibe immer noch einen Lifestyle Blog setzte meine Akzente im bewussten Leben, Nachhaltigkeit und Naturkosmetik. Was ich anders …

Sei Pippi nicht Annika

Pippi Langstrumpf, wer kennt und liebt sie nicht? Rote Haare, zwei Zöpfe, jede Menge Sommersprossen, Ringelsocken, die Villa Kunterbunt und natürlich Herr Nilsson und der kleine Onkel. „Sei Pippi und nicht Annika“ Ein Spruch, der mich in letzter Zeit oft begleitet und mir immer wieder neue Fragen aufgibt. Pippi Langstrumpf, eines meiner liebsten Kinderbücher und wahrscheinlich gehöre ich noch zu der Generation, die die Geschichte von Pippi primär gelesen hat. Gerne habe ich natürlich auch die Verfilmung geschaut, aber nichts war so gut wie meine eigene Phantasie und Pippis Abenteuer.   Frech sein ist toll. Toll sein ist individuell. Berliner Schnauze und Dialekt boomen. Ich bin dagegen anders. In meiner Erziehung hieß es früher: sei höflich und bescheiden. Auch Hochdeutsch war die Regel und nicht irgendein Dialekt. Niemand mag vorlaute Kinder. Und nun heißt es plötzlich wer frech ist, hat mehr Erfolg? Ich bin schüchtern, beobachte und komme eigentlich nur aus mir heraus, wenn ich mich wohl fühle. Ich stehe ungern im Mittelpunkt, denn es dreht sich ja nicht alles um mich. „Meine“ Annika aus der …

Zwei Seelen wohnen in meiner Brust

Jetzt wo die Uni wieder angefangen hat, merke ich wie der Druck steigt. Mein innerer Perfektionismus meldet sich wieder. Studium, Arbeit, Blog, Social Media und Privatleben, jeden Tag höhere Anforderungen, die mich anspornen besser zu sein. Mittlerweile trudeln am Tag so viele Emails ein, dass ich jede Minute nutze, um sie zu beantworten. Mein Stundenplan-Hick-Hack macht mich fertig, denn ich brauche einen Ablauf, eine zeitliche Vorgabe, wann und wie ich was machen kann. Es pendelt sich ein und das ist auch gut so, denn wenige haben Verständnis für das, was ich mache. Ein Studium ist doch nicht anstrengend, das macht doch mittlerweile jeder. Das stimmt vielleicht, aber die meisten meiner Kommilitonen arbeiten nicht noch 20-30 Stunden in der Woche. So fehlt mir manchmal die Luft zum Atmen und ich muss meinen inneren Kritiker abschalten, der sich überall einmischt. Sind die Fotos gut genug? Hast du lange genug recherchiert? Soll ich darüber einen Text schreiben? Und dann gibt es manchmal so Tage, wo ich vor dem Laptop sitze und kein Wort heraus kommt. Kooperationspartner warten ungern. …

Der rote Faden

Hier sitze ich nun wieder und denke. Worüber soll ich als nächstes schreiben? Was würde meine Leser interessieren? Soll ich dieser Kooperation zustimmen? Passt sie zu meinem Blog? Welche Unternehmen schreibe ich als nächstes an? Viel verändert sich gerade in meinem Leben, wo ich noch letztens davon träumte als Journalistin die Welt zu bereisen, sobald ich mit meinem Bachelor fertig bin, kommen gerade andere Wünsche in mir hoch. Und ähnlich geht es mir mit meinem Blog. Worüber will ich eigentlich schreiben? Momentan mache ich bei einer Blog Detox Kur mit. Ein tolles Projekt, dass die liebe Janneke von blog your thing ins Leben gerufen hat. Es ist ein Email-Seminar, jeden Tag kommen neue Fragen und Arbeitsblätter, die dabei helfen sollen seinen Blog zu verbessern. Ich finde es toll und empfehle es jedem der seinen Blog wirklich liebt! Es macht Spaß und ist unglaublich interessant und auch wenn ich euch nicht mehr darüber veraten darf, so lohnt es sich wirklich. Eine Frage, die mir schon länger durch den Kopf geht wurde natürlich auch gestellt: Wieso bloggst …

Miss Sunny Görl oder weshalb Social Media uns krank machen kann

Ich sitze am Schreibtisch und sollte lernen. Genervt schaue ich auf mein Handy. Auch wenn ich mittlerweile alle Messenger und andere Benachrichtigungen abgeschaltet habe, mache ich eine kurze Lernpause und schaue bei Instagram vorbei. Oh ne, das ist sie wieder Miss Sunny Görl. Ich verdrehe die Augen und kann es doch nicht lassen, auf ihr Bild zu schauen und mir ihren Text durch zu lesen. : Hallo meine Kiwibärpopöchen. Ich bin heute wieder unterwegs…gut gelaunt…Kussi Bussi… „. Ich rolle mit den Augen. Und diese Tante hat wirklich mehr Follower als Ich? Ein paar Kaffee später, mache ich meinen Laptop an um ein paar Arbeitsblätter von der Uniplattform runterzuladen. Facebook floppt auf und ich lese Miss.Sunny Görl : Huhuchen von der Fashion Week, ist es nicht unvorstellbar das ich hier sein darf? Hugs and kisses tüdeldüüü ihr Sahnehäubchen“. Oh man, wie kann man bloß immer so gute Laune haben. Ich fühle mich wie Grumpy Cat. In meiner ausgelatschten Lieblingsjeans, Kuschelpulli und Schmuse-Halstuch, sitze ich an meinem Laptop und spüre ein mir gutbekanntes Gefühl. Eine unglaubliche Genervtheit. …