Grün, Grün, Grün

Grün ist irgendwie eine der Farben die in meinem Kleiderschrank am wenigsten vorhanden ist. Tatsächlich ist es höchstens ein Top, dass ich aber meistens nur im Garten anziehe.

Dabei gehört Grün, neben Blau zu meinen Lieblingsfarben und für mich gibt es kaum was schöneres als ein sattes Grün aus der Natur. Und so habe ich dieser Farbe eine neue Chance gegeben, als ich dieses Kleid auf www.avocadostore.de von Living Crafts entdeckt habe.

Nun hatte ich bereits auf www.werdenachhaltig.de schon einen Beitrag geschrieben, dass ich in den letzten Jahren gelernt habe bewusster zu konsumieren.

Denn es war mir einfach zu viel. Zu viel von allem.

Der Kleiderschrank quilt über, obwohl uns vielleicht das meiste nicht mehr passt. Trotzdem gibt es mindestens 4 Mal im Jahr neue Trends, die Frau um modisch zu sein mithalten sollte.

Ich gebe zu ich war früher auch eine von ihnen. Zu jedem neuen Ereignis wurde einfach etwas neues gekauft. Wieso auch nicht? Gerade als Modeblogger ist es unglaublich schwer sich diesem Drang zu entziehen.

Irgendwann machte es einfach klick. Es war kein Ereignis, es war einfach die Unlust auf etwas NEUES.

Also stellte ich meinen Kleiderschrank um. Ich probierte es zunächst mit dem System der Capsule Wardrobe, die mich aber ehrlich gesagt nicht lange glücklich machte.

Auch habe ich mich am Projekt 15×30 Challenge versucht, und musste feststellen, dass es für mich nicht die Erfüllung war. Zu schnell habe ich festgestellt, dass ich noch ein paar Sachen mehr brauche um meinen Alltag zu bewältigen.

Ich habe mein Bewusstsein beim Shoppen geändert und mache es auf meine Art. Ich habe mir meine eigenen Regeln aufgestellt, die ich nun für mich befolge.

Ich shoppe weder für Ereignisse, noch wenn ich mich schlecht fühle. 

Ich habe Plattformen gefunden, die Second Hand Mode anbieten und habe beispielsweise Ubup ausprobiert.

Auch bei Kleiderrebell bin ich fündig geworden, wo man sich Kleidung einfach für eine Zeit leihen kann.

Wenn ich etwas neues brauche, schaue ich darauf Labels zu unterstützen, die Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen.

Ich mache mir Gedanken und das ist ein erster Schritt, der alles verändert.

Das gleiche passierte nicht nur bei Klamotten, auch bei Kosmetik und anderen Haushaltsprodukten sind bei mir nach und nach immer mehr Produkte eingezogen, mit denen ich hoffe die Welt ein wenig zu entlasten. Seit 2 Jahren benutze ich fast durchgängig Naturkosmetik und meiner Haut hat dieser Wechsel wirklich gut getan.

Ich startete also noch einen zweiten Blog auf dem es mehr um das Thema Nachhaltigkeit und bewusstes Leben gehen soll, habe aber festgestellt, dass ich es zur Zeit nicht schaffe zwei eigene Blogs, neben der ganzen Arbeit laufen zu haben.

Da es mir aber eine große Herzensangelegenheit ist mehr darüber zu schreiben wird auch dieser Blog mehr und mehr in „grünes“ Licht eintauchen.

 

Für alle die nun neugierig auf meine Regeln sind, habe ich sie kurz für euch zusammengefasst:

  • keine „neuen“ Kleidungstücke kaufen, die nicht benötigt werden
  • Kleidung die ich nicht mehr brauche auf  Kleiderkreisel verkaufen
  • keine Kosmetikartikel kaufen, außer wenn sie aufgebraucht sind, dann aber nach Alternativen schauen, beispielsweise nachhaltige/ bio/vegan/ Produkte
  • nur Dinge kaufen, die wirklich im Haushalt gebraucht werden
  • regionale und saisonale Lebensmittel kaufen
  • neue Wege finden um auf Plastik zu verzichten

Wie ich mich kenne werden im laufe der Zeit noch weitere Punkte folgen und ich hoffe, ihr werdet mein Projekt verfolgen!

 

One Comment

  • Anna

    August 18, 2017 at 1:58 pm

    Find ich super, dass du hier auch mehr Nachhaltigkeit mit einbringen wirst. Hatte das mit 2 Blogs ja auch mal probiert, aber bin kläglich daran gescheitert, kann dich also vollkommen verstehen!

    Deine Regeln versuche ich auch seit einigen Jahren umzusetzen, die einen mit 100% Erfolg, zum Beispiel beim Konsum (nur noch second Hand und/oder fair!), bei den anderen schwächel ich leider immer wieder…

    Plastikfrei einkaufen ist einfach immer wieder eine Herausforderung für mich. Klar gibt es Märkte und verpackungsfreie Läden, aber die Supermärkte sind viel näher und wenn man mal schnell was braucht besser zu erreichen. Außerdem gibt es einige Süßigkeiten, auf die ich nicht verzichten mag, die aber leider auch meistens in Plastik verpackt sind… Hast du da noch nen Tipp? Oder wie handhabst du das?

    Auf jeden Fall find ich es super, dass du auch auf das wichtige Thema aufmerksam machst und damit hoffentlich noch mehr Leute nachdenklich werden und sich mit bewussten Konsum auseinander setzen!

    Liebe Grüße
    Anna

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