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Bloggerlife – Dein Blog ist Müll – wie gehe ich mit Kritik um?

Unfassbar, dass mein Blog dieses Jahr seinen 4. Geburtstag feiert. Aus einem Hobby ist eine Leidenschaft geworden, die tatsächlich zu meinem finanziellen Standbein geworden ist. Neben der Uni ist er einfach perfekt um meine Kreativität und Schreiblust auszuleben. Da ich keine Stempel mag und immer wieder Phasen habe in denen ich mal mehr bastle, koche oder eben Outfits zeige, finde ich den Begriff: Lifestyle Blog eigentlich ganz passend.
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Die Bilder sind vom letzten Herbst und schlummerten auf meiner Festplatte. Die lange Karobluse habe ich vor meiner großen Ausmist-Aktion bei Zalando geshoppt. Seitdem ich das erste Mal in London war, bin ich ein riesiger GAP Fan. Aber tatsächlich soll es sich in diesem Beitrag gar nicht um meine große Karoliebe handeln, so wie ursprünglich mal mein Titel für diesen Beitrag lautetet.

Ihr merkt es momentan vielleicht auch. Es wird momentan etwas stiller um mich, beziehungsweise bin ich nicht mehr, wie vor einigen Monaten die ganze Zeit auf den Social Media Kanälen Dauer-präsent und immer weniger aktiv.

Das hat so einige Gründe und ich habe oftmals mit dem Gedanken gespielt darüber einen Beitrag zu verfassen. Doch das Internet vergisst nicht und ehrlich gesagt, bin ich noch nicht in der Phase meine Lebensereignisse in Worte zu fassen. Damit sich nun aber keiner Sorgen macht, mir geht es gut und ich bin glücklich.

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Aber nun zu einem ganz anderen Thema, dass ich eigentlich in diesem Blogbeitrag ansprechen wollte. Bereits vor einiger Zeit hatte ich euch schon etwas über mein Blogger Leben beziehungsweise über das Thema Home Office und seine Tücken geschrieben. Ihr ahnt wahrscheinlich wohin der Titel: Blogger Life Update –  wie gehe ich mit Kritik um?, hinaus läuft und ich hoffe natürlich auch ein wenig euer Interesse damit geweckt zu haben.

Zweifel gehört zu meinen schlimmsten Eigenschaften. Gerade Selbstzweifel . Und gerade das sollte man als „erfolgreicher“ Blogger nicht haben .

Nun definiert Erfolg jeder anders und ich muss gestehen, ich bin ein ehrgeiziger Mensch. Was also wenn es nicht so läuft würde geplant? Was also wenn euch der Weg ändert?

In den vergangenen Monaten habe ich hart gearbeitet, wollte meinen Blog endlich den „Durchbruch“ verschaffen, ich habe tausende Emails geschrieben und beantworten. Um Kooperation gekämpft und jede Menge Zeit investiert und alles was ich bekam war Kritik, die mich zum nachdenken brachte.
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Ich liebe es zu bloggen, zu schreiben, kreativ zu sein, darüber nachzudenken was ihr gerne lesen möchtet, was ich gerne lesen würde. Ich habe mittlerweile viel Spaß vor der Kamera . Ich ernähre mich gesünder und versuche fitter zu werden .

Und dann kommen sie aus ihren Löchern: die Kritiker… Du bist zu dick um ein Fashion Blogger zu sein , deine Texte interessieren niemanden, dein Blog ist Müll.

Daneben aber auch: tut mir leid deine Reichweite ist zu klein, wir haben schon“große“ Blogs damit beauftragt etc.

Absagen tun weh, genauso wie Kritik.
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Einige prallen an mir ab, bei den anderen muss ich teilweise schmunzeln und will hier alles andere als eine Diskussion über gekaufte Reichweite anfangen.

Mein eigentliches Ziel ist es mehr über das Bloggen und meine Erfahrungen zu schreiben um sie mit euch zu teilen. Die Wahrheit ist sobald ihr anfangen werdet zu bloggen seid ihr im Internet, also in einem undurchschaubaren Wust, von dem nur wenige wissen wie es richtig funktioniert und wie man sich schützen kann.
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Auch wenn die oben genannte Kritik eher im Hardcore-Bereich anzusiedeln ist und ich sie natürlich ein wenig überspitzt formuliert habe, ist es eine Tatsache, dass es irgendwann Bemerkungen geben wird.

Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar, denn er zeigt mir mein Blog wird gelesen.

Nicht so positive Nachrichten per Email beispielsweise haben mich früher unglaublich aufgeregt. Heute bekommen sie eine nette Antwort mit sarkastischem Unterton zurück, die wohl die wenigsten verstehen werden.

Nun, wie gehe ich aber schlussendlich mit Kritik beim Bloggen oder im Alltag um?

Um ein Buch zu diesem Thema zu zitieren, dass ich dazu gelesen habe:

Wir können nur mit Kritik umgehen, wenn wir uns sicher fühlen.

Und das tun wir beim bloggen, wenn wir überzeugt von unserer Arbeit sind. Es muss nicht immer alles perfekt sein, wichtig ist vor allem, dass es dir und deinen Masstäben gefällt.

Natürlich sollte man auch die Kritik ernst nehmen, denn manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich bin immer dankbar für Anregungen oder Tipps und hinterfrage somit.

Nicht jeder ist gut darin konstruktive Kritik zu geben, daher sollte man sie einfach nicht persönlich nehmen, sondern viel mehr als Chance etwas zu verbessern, sei es der Umgang mit Menschen, oder wie man auf nette Art und Weise eine E-Mail schreiben kann, obwohl man selber den Argumenten nicht zu stimmt.

Selbstkritik ist ok, aber man sollte sich nicht in einem Gedankensalat verlieren, denn die Freude am bloggen, sollte uns keiner so einfach nehmen.

Nun ob alter Hase oder Blogger Neuling, ich würde mich sehr über eure Ansichten zu diesem Thema freuen und natürlich auch über jede Kritik! 😉

 

 

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7 Comments

  • Reply Sladjan Lazic

    Hi!

    Bin über Facebook auf deinen Blog gestoßen. Wie dort bereits gesagt, es ist ein toller Blog und wer solche Behauptungen aufstellt, sollte doch mal seinen geistigen Zustand hinterfragen.

    Mach weiter und lasse dich nicht von deinem Erfolg abbringen.

    Gruß,
    Sladjan

    April 20, 2017 at 12:12 pm
  • Reply Heidi vom Lande, Bloggerin

    Hanni. Du bist doch auch schon lange dabei und machst das toll. Es gibt immer wieder Unken, die entweder keine Ahnung haben, die komische Kooperationsanfragen stellen usw. Du bist beständig und mit deinem Content so wie du bist. Da lasse dich man nicht verbiegen. Bloggen macht so viel Spaß!

    April 20, 2017 at 12:40 pm
  • Reply Fashionqueens Diary

    Kritik ist leider normal und da sollte man drüber stehen. Solange du dein Herzblut in den Blog steckst, ist er wundervoll – und die, die das nicht so sehen, sollen einfach das kleine rote X drücken und sich auf Blogs rumtreiben, die mit gekauften Followern um sich schmeißen^^ Bleib stark 😉

    LG

    April 20, 2017 at 6:59 pm
  • Reply Franzi

    Ich lasse mich nicht von solchen Aussagen herunterziehen! Der Blog ist dein Ding und mir gefallen deine Insta Posts und deine Blogbeiträge! Ich versuche auch überall aktiv zu sein und allen zu antworten, das geht manchmal unter und ist keinesfalls böse gemeint. Ich mag dein Blog lieber als andere wo alles zu „schönen“ zu sein scheint… Das ist mir schon zu perfekt!!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

    April 21, 2017 at 12:13 pm
  • Reply Claudia

    Ich denke auch, es ist wichtig, dass man selbst hinter seinem Blog steht. Dann kann man konstruktiv mit Kritik umgehen, rausziehen, was einen weiter bringt und ignorieren, was einfach nur unverschämt ist. Zu dick? Hallo, geht’s noch? Du siehst super aus!

    Liebe Grüße
    Claudia

    April 21, 2017 at 12:56 pm
  • Reply Maike

    Wieder mal ein sehr schöner Post!
    Du machst es genau richtig und ich schaue mich immer wieder gerne hier um ♥
    LG Maike

    April 23, 2017 at 7:13 am
  • Reply Evy

    Ehrlich gesagt: Ich hatte etwas mehr erwartet. Ich finde, es ist ein wichtiges Thema, aber nur wenige Auseinandersetzung. Den Sicherheits-Aspekt fand ich toll, aber ich hätte mich gefreut, wenn der Artikel tiefer gewesen wäre. Kritik ist nicht gleich Kritik und manch konstruktive Kritik kann wehtun. Es gibt aber auch Leute, die nur haten wollen. Es ist ein schönes Ideal, das nichtmehr an sich heran zu lassen. Aber es ist ein Ideal. Daher finde ich die Sätze „Zweifel gehört zu meinen schlimmsten Eigenschaften. Gerade Selbstzweifel . Und gerade das sollte man als „erfolgreicher“ Blogger nicht haben .“ heftig. Zweifel schützen. Zweifel zeigen, dass dir dein Blog onch wichtig ist. Wäre es dir egal, was daraus wird, hättest du keine Selbstzweifel, aber ich finde dieses Extrem nicht so schön.

    Gut fand ich einen Satz, der im aktuellen Blogger-in-Dresden-Podcast von einer Lifestyle-Bloggerin erwähnt wurde: Du musst nichts.

    Mutig fand ich das Geständnis, dass einen die Anforderungen der potentiellen Kooperationspartner frustrieren können – das liest man selten.

    Und die Bluse steht dir 🙂 Die Frisur finde ich nicht so stimmig, aber… zu dick zum Bloggen? xD

    April 23, 2017 at 4:45 pm
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