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Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist schön

Ich liebe das Reisen! Ich liebe es einfach unterwegs zu sein und neues zu entdecken! Seit meiner Jugend hatte ich das unverschämte Glück, dass meine Eltern genauso gerne unterwegs waren oder mit mir in den Urlaub gefahren sind und dass ich auch schon sehr früh alleine verreisen durfte. Früh wurde aus Kinderzeltlager oder Pfadfinderwochenenden, Sprachschulen in der französischen Schweiz oder Aufenthalte beispielweise in Polen. Mit 15 ging es für mich das erste Mal auf die Insel, wo ich den Sommer bei einer Gastfamilie verbringen durfte. Meine Eltern haben das Reisen immer gefördert und schnell wurde klar, dass mich das Reisefieber immer mehr packen würde. Meine erste eigene Reise ohne Begeitung ging nach London. Davor war ich schon mit meiner Gastfamilie dort gewesen und flog damals mit 17 über die Osterferien mit einer Freudin dahin. Es war aufregend, anstrengend und Großstadt zu gleich, aber seitdem wollte ich immer mehr sehen und bereisen. Eine lange Reise-To-Do-Liste schmückte meinen Abiturordner und stolz kann ich sagen, dass ich sie in den letzten Jahren gut abgearbeitet habe.

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So ging es für mich schon nach Amsterdam, Warschau, Krakau, Stuttgart, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg, Berlin, München, Frankfurt, Mainz, Dresden, Leipzig, Köln, Ostfriesland, Nürnberg, Coburg, Trier, Bremen, Hamburg, Danzig, Breslau, Marseille,  Zürich, Bern, Monaco, Genf, Barcelona, Brügge, Antwerpen,Madrid, Rhodos, Korfu, London, New York, Stockholm, Kopenhagen, Thailand, Mailand, Strassburg, Stettin, Toulouse, Lyon, Andorra und wahrscheinlich habe ich noch so einiges in meiner Aufzählung vergessen.

Natürlich merke ich auch, dass ich langsam anfange zu wurzeln. Ein Gedanke, der mir bis vor kurzem noch sehr fremd war. Umzug reihte sich an Umzug und wenn ich so zurückdenke, wollte ich einfach keine Wurzeln schlagen, denn mein Reisefieber war einfach zu groß.

Nun sind wir vor einiger Zeit in unser Traumhaus gezogen und ich fühle mich das erste Mal seit langem Zuhause. Was natürlich nicht nur an dem Haus liegt, sondern auch vielmehr an der Tatsache, dass mein Mann, unser kleiner Wookie und ich zu einer Familie geworden sind, die auch einen Wurzelpunkt haben möchte.

Unsere Weltkarte hat bereits auch schon einen Platz gefunden und wir träumen nun beide von der großen weiten Welt. Wo es wohl als nächtes hingehen wird?

Dublin, Edingburg, Wien, Rom, Istanbul, Mallorca, Kanaren, Südschweden oder vielleicht endlich mal nach Paris? Auf jeden Fall planen wir für nächstes Jahr einen schönen Honeymoontrip und liebäugeln ein wenig mit einer Kalifornientour. Und ich freue mich einfach wieder auf das Reisen und Vereisen und auch ein wenig auf das nach hause kommen.

 

 

 

 

 

One Comment

  • Margit

    Dezember 1, 2015 at 4:23 pm

    Hi,fand ich Deinen „Reisebericht“ sehr interessant -einer Seits Dein Vokabular,Deine Gefühle und die suche nach „Verwurztel sein“..angekommen zu sein- und dies bedeutet nicht unbediengt nur „das Haus“,“Deinen Mann& Co“ aber in „Dir „angekommen zu sein.Freut mich auch die Anerkennung für deine Eltern,die vielleicht „auch mit Dir in Dir“ etwas verwirklichen wolten,was deren „verborgen war“.
    Gute Zeit und weiterhin „Gute Zeilen“..

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