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5 Fragen an die Braut die sich getraut hat

81 Tage ist sie nun her. Unsere kleine, aber feine und für uns perfekte Hochzeit. Monate der Vorbereitung sind verflogen und plötzlich steht der große Tag vor der Tür. Für die Womans Week, möchte ich euch als Braut, die sich bereits getraut hat, 5 Fragen beantworten, die ich gestellt bekommen habe und wünsche euch sehr viel Spaß beim Lesen.

1) Wie war der Tag vor dem großen Tag für dich?

Gebt euch keinen Illusionen hin! Der Tag vor der Hochzeit ist stressig. Wir haben bereits 2014 standesamtlich im kleinen Rahmen geheiratet. Geplant waren ein Gang zum Standesamt, danach lecker indisch Essen und Nachmittags Kaffee und Kuchen bei uns zuhause. Wir wollten alles so stressfrei halten, wie möglich. Keine Chance. Auch bei einer Hochzeit im kleinen Rahmen ist genug zu tun. Vor unserer kirchlichen Hochzeit, dieses Jahr im Juni, sind wir deswegen schon einige Tage früher nach Ostfriesland gefahren, wo unsere Hochzeit stattgefunden hat. Trotz Unterstützung durch meine wundervollen Schwiegereltern in der Dekoration, waren wir am Tag davor etwas gestresst und sind abends nur todmüde ins Bett gefallen. Mit riesiger Vorfreude und auch ein wenig Bammel habe ich mich in den Arm meines Mannes gekuschelt und gehofft, dass am nächsten Tag alles glatt laufen würde.

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2) Was meinst du braucht Frau an DEM TAG unbedingt?

Ehrlich gesagt, habe ich mir dazu im Vorfeld eine Liste gemacht, was ich den alles an dem Tag gebrauchen könnte. So wurde meine Lieblingstasche als Brauttasche umfunktioniert und alles von der Liste wurde dann nach und nach dort eingepackt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich, bis auf ein paar Augentropfen, zum Glück nichts aus meinem Braut Not Koffer, wie mein Mann es liebevoll nennt, gebraucht habe. Für alle lieben Bräute unter euch gibt es hier natürlich meine Liste, man weiß ja nie, für alle Fälle 😉

  • ein Deo in Miniformat
  • Pflaster
  • Wasser
  • Aspirin
  • Strümpfe/Strumpfhose zum Wechseln
  • Ersatzkleid
  • Kontaktlinsenkrams
  • Sonnenbrille
  • Zweithemd für den Bräutigam
  • Sicherheitsnadeln
  • Regenschirm
  • Nagelschere
  • Nagelfeile
  • Nagellack
  • Make up zum nach schminken
  • Anti Allergikum
  • Bürste
  • Haarspray
  • Taschentücher
  • Sonnencreme
  • Kleidung für den Tag danach
  • Liste mit allen wichtigen Kontaktdaten
  • Munddrops
  • Handcreme

3) Wie bereitet man sich vor?

Pauschal lässt sich das kaum beantworten. Wenn man heiratet gibt es viele Dinge die man berücksichtigen kann und muss. Wir haben rechtzeitig mit der Planung angefangen und auch viel miteinander geredet und geplant. Wir haben gerne zusammen Hochzeitsbücher und Zeitschriften gelesen und uns in unserem Weddingplanner von Weddix Notizen gemacht. Monate lang dreht es sich um das Thema Hochzeit, was man allerdings nie vergessen sollte, ist das Warum man heiratet. Eine Hochzeit ist nur der Beginn einer Ehe, quasi ein schöner Auftakt. Man sollte sich zwar Gedanken machen, aber sich nicht stressen lassen. Schon gar nicht von seinem Umfeld. Natürlich möchte jedes Brautpaar seine Hochzeit so perfekt wie möglich gestalten, dass Wichtigste ist aber, dass ihr diesen Tag genießt, denn er ist wirklich irre kurz und verfliegt blitz schnell.

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4) Trauzeuge, Brautjungfern, JGA alles Schnee von gestern?

Beim Thema Trauzeugen bin ich leider ein gebranntes Kind. Wie viele Gedanken haben wir uns gemacht, wenn wir als Trauzeugen nehmen könnten und im Nachhinein war es die falsche Wahl. Wenn ich euch einen Tip geben darf, nehmt jemanden der bereits verheiratet ist oder eine Leidenschaft für Hochzeiten an den Tag legt. Es gibt nicht schlimmeres, wie wenn sich die Braut freut und planen möchte und dann das Gefühl hat sie wird von ihrer Trauzeugin nicht ernstgenommen.

Auch wenn wir dann zur kirchlichen Hochzeit keine Trauzeugen hatten, so haben sich unsere Freunde sehr engagiert, damit wir unsere Traumhochzeit haben. Brautjungfern im klassischen Sinne hatten wir nicht, allerdings habe ich Freundinnen gefragt, ob sie alle ein Kleid in der gleichen Farbe tragen möchten. Jede von ihnen hat dann eine Aufgabe an der Hochzeit zugeteilt bekommen und es war einfach perfekt.

Wie ihr schon vermutet, war auch mein Jungesellinnenabschied nicht der klassische. Ich bin kein Fan von bis in die Nacht clubben gehen oder mit einem Bauchladen durch die Stadt rennen, um dann unnützes Zeug zu verkaufen. Kurzerhand haben wir also unseren JGA gemeinsam geplant. Mein Mann wollte nämlich eigentlich keinen und deswegen haben wir uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend im Kreis von Freunden geeinigt. Es gab jede Menge selbstgemachte Pizza und wir hatten eine amüsante Runde bei uns zuhause. Schöner hätte ich mir unseren JGA kaum vorstellen können, denn er passte einfach zu uns.

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5) Was altes, was neues, was blaues… finde ich…

Die meisten Bräute haben wohl schon davon gehört: Was altes, was neues, was blaues und was geliehenes, sollte die Braut am Tag der Hochzeit tragen. Im Englischen heißt es im übrigen noch dazu, dass die Braut noch einen Penny im Schuh tragen soll, der somit auch das finanzielle Polster der Ehe absichern soll. Natürlich ist das eine kleine Tradition, die keine Braut zu ernst nehmen sollte, die aber auch Spaß macht. Als etwas altes trug ich den Ring meiner Großmutter, mein Kleid repräsentierte das Neue und mit seinem Band das blaue. Bei meiner lieben Schwägerin habe ich mir dann auch ein Armband geliehen, sowie mein Strumpfband das quasi auch geliehen war, so lange bis es beim Strumpfbandwerfen eine neue Eigentümerin gefunden hat. Auch hatte ich einen Penny im Schuh, den ich aus den USA mitgebracht habe. So kleine nette Traditionen sind sozusagen das I-Tüpfelchen einer jeden Hochzeit und ich muss zugeben, dass ich die meisten Sachen, bis vielleicht auf den Penny, alles auch so an unserer Hochzeit getragen hätte. Für eine schöne Idee halte ich diese Tradition allerdings immer noch.20150824_112740_mr1440410690125-1_resized

(Something old, something new, something borrowed, something blue and a penny in her shoe.)

3 Comments

  • Annanikabu

    September 2, 2015 at 6:57 am

    Super Antworten und die Bilder sind auch total süß!
    Ich find es wichtig, dass jedes Paar seine Hochzeit so feiert, wie sich beide das vorstellen, ganz egal, was die Eltern, Freunde oder Bekannte sagen! Wir haben das Glück, dass uns niemand reinredet und alle helfen wollen und uns auch in Ruhe lassen, wenn wir darum beten! 😉

    Ich hoffe, dass es alles so stressfrei wird, wie bei der standesamtlichen Trauung und dass der Stress einen Tag vorher (so wie bei euch) bei uns gar nicht erst ankommt, haha! 😉 Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass wir die entspanntesten Personen waren und um uns herum alle aufgeregt waren! 😉

    Antworten
  • Axinja

    September 2, 2015 at 9:23 am

    Ja, ja… der Tag vor der Hochzeit 🙂 Ich war damals so nervös und aufgeregt, aber auch gestresst, weil man ja wirklich so einiges bedenken muss. Aber mein Mann war die Ruhe in sich und konnte mir die Nervosität nehmen. Und dass du den Ring deiner Oma getragen hast…so schön!!!!
    Liebe Grüße

    Antworten

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