Hallo Rügen

Auf dem Weg nach Oranienburg, als wir gerade unterwegs waren unsere kleine Prinzessin abzuholen, zeigte sich auf dem großen gelben Autobahnschild das kleine aber feine Wort : Stralsund.

„Liebling, warst du eigentlich schon einmal auf Rügen?“ fragte ich meinen Mann „Nein, aber ich habe gehört da soll es wirklich ganz schön sein“ und plötzlich packte uns beide das große Meerweh. Mein Mann, dem als Norddeutschen und Ostfriesen, der Wind und auch ein wenig das Meer, was vielleicht eher an seinem Sternzeichen Wassermann, im Blut liegt, war genauso begeistert von der Idee mal wieder ans Wasser zu fahren, wie ich die süddeutsche Weltenbummlerin, die einfach nur unglaublich verliebt in jegliche Küstenregionen ist.

Natürlich hatten wir gerade einen kleinen Welpen abgeholt und der Plan wurde erst einmal „pausiert“, denn mit einem nicht einmal stubenreinen Hund kann man nicht so einfach schnell mal verreisen.

Unser kleines Mäuschen überraschte uns aber sehr schnell, indem sie brav immer in den Garten tapste oder auch einfach vor der Tür sitzend fiepste, dass sie eben raus wolle.

Schnell war also der Entschluss gefasst: wir fahren ans Meer, nur wohin?

Wir durchstöberten Urlaubsguru und natürlich auch Urlaubspiraten, nach der Suche nach ein paar Tagen Entspannung. Schnell stand fest, es wird wirklich Rügen, denn wir beide waren noch nicht dort und ich hatte schon so vieles über die größte Insel Deutschlands gehört.

Mein Mann war es diesmal der uns ein wirklich tolles Angebot für das Precise Resort Rügen  fand und innerhalb von wenigen Minuten war es also dann gebucht.

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Nach 3,5 Stunden und einer längeren Pause waren wir tatsächlich auf Rügen angekommen. Da wir unser Appartement allerdings erst ab Nachmittag beziehen konnten, fuhren wir einen kleinen Umweg zunächst über Putbus und später noch über das Ostseebad Binz.

Putbus, ist ein unglaublich niedlichen Städtchen und wird nicht umsonst die Rosenstadt gennant. Nachdem wir uns das Wildgehege des Schlosses angeschaut hatten ging es dann weiter nach Binz. Wir parkten am Hauptbahnhof und liefen mit den beiden Hunden Richtung Strand.

Der feinsandige Strand ist etwa fünf Kilometer lang und bis zu 50 Meter breit und beinhaltet auch einen Hundestrand. Tatsächlich haben wir auch erfahren, dass ab dem 01.Oktober, also quasi nach dem offiziellen Saisonende, alle Strände mit Hund begehbar sind.

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Für beide war es tatsächlich das erste Mal, dass sie am Meer waren und nach Überwindung der Skepsis und der Feststellung das dieses große Wasser seltsam schmeckt, fanden es die beiden vor allem toll durch den Sand zu toben und die Gegend zu erkunden.

Später als ursprünglich geplant, es war einfach zu schön am Hundestrand, erreichten wir das Hotel.

Für Hundebesitzer gibt es hier tatsächlich die Möglichkeit kleine Appartements zu buchen, die ebenerdig liegen und auch eine eine kleine Terrasse haben.

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Auch von dem Appartement an sich waren wir ziemlich angetan und hatten unglaublich viel Platz, inklusive kleiner Küchenzeile, zweier Bäder, einem Schlafzimmer und sogar einer Abstellkammer.

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Zum Frühstück und Abendessen mussten wir zwar ein paar Minuten ins Haupthaus in dem sich das Restaurant befindet, laufen, aber ganz ehrlich war mir das, gerade mit den Hundchen viel lieber, als direkt im Hotel zu wohnen. So hatten die zwei ihre Ruhe und wir konnten auch abends mal ganz entspannt in die  150 Meter weit entfernte Therme laufen und dort beim schwimmen entspannen.

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Auch das Essen war einfach nur unglaublich lecker und vor allem sehr vielfältig, so dass sich die Halbpension definitv gelohnt hat.

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Nach 4 Tagen  sind wir auf jeden Fall unglaublich erholt und entspannt, haben das Meer und das Hotel genossen und hatten tatsächlich auch noch unverschämtes Glück mit dem Wetter.

Ich muss gestehen, ein wenig habe ich mich schon in dieses Inselchen verliebt, sodass noch weitere Beiträge folgen werden, wir haben natürlich auch die schöne Natur gleich dazu genutzt ein paar Bilder zu machen, und was noch wichtiger ist, wir werden definitiv nächstes Jahr wieder kommen und uns noch ein wenig mehr von Rügen anschauen.

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Schwarz und Weiß – Adieu Sommer

Der Herbst steht offiziell in den Startlöchern und morgens ist es schon wahnsinnig kalt. Deswegen wird es Zeit für mein letztes Sommer Outfit, in ganz besonderen Farben.

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Nicht alles kann man immer in schwarz oder weiß sehen. Wenn ich etwas in meinem Leben gelernt habe dann, dass es auch so einige Grau Stufen gibt. Wie euch schon in meinem Post Septemberlieblinge vorgestellt, stehe ich total auf minimalistische Mode, beziehungsweise Outfits.

Klare Linien finde ich wirklich wunderschön, auch wenn es mir persönlich eher schwer fällt diese umzusetzen, da mein persönlicher Stil eher in die Richtung Boho tendiert.

Ich habe wirklich viele schwarze Klamotten, weiß hingegen findet sich so gut wie gar nicht in meinem Kleiderschrank. Der Grund,nun gut ich bin einfach ehrlich, bei mir bleibt nichts lange weiß, entweder bin ich zu tollpatschig, meine Hunde haben dreckige Pfötchen oder ich schaffe es irgendwie auf eine andere Art und Weise einen Fleck hin zu bekommen.dsc_0996_fotor

Trotzdem gibt es so ein paar helle Kleidungstücke in meinem Kleiderschrank und auch dieses Top von Wallis finde ich einfach klasse und kann es mir genauso gut fürs Büro, als auch für ein netten Cocktail-Abend vorstellen.

Hüte haben es mir in letzter Zeit fast genauso schwer angetan wie Mützen. Wahrscheinlich eine genetische Sache, da meine Mum auch unglaublich gerne Hütte trägt.

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Die Schuhe sind von Tamaris und ich habe sie im Rahmen meiner Monatsbelohnung geshoppt. Die Slipper bieten durch ihren Plateau-Absatz von 4, 5 cm genau die Höhe die ich gerne trage und ich muss sagen, dass das weiche, adaptive TOUCH it Fußbett unglaublich bequem ist.

Und auch wenn das Outfit ein wenig ungewohnt ist, so hat es mich tatsächlich davon überzeugt öfter ein paar neue Ideen in die Tat umzusetzen und mich öfter an diese beiden Farben heran zu trauen.

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Wie gefällt euch die Zusammenstellung? Und was haltet ihr von minimalistischen Outfits?


Boyfriend – Oktoberfest- Look

555 km sind es von Potsdam nach München. Und genau vor 6 Jahren war ich das letzte Mal am Oktoberfest. Kaum zu glauben, wie die Zeit verflogen ist. Trotzdem wollte ich unbedingt an dieser Blogparade mit dem Thema Oktoberfest mitmachen, denn tatsächlich hatte ich mir vor nicht langer Zeit ein neues Dirndl bestellt. Es war hübsch und passte auch ganz gut, aber was soll man mit einem Dirndl in Brandenburg?

Natürlich feiert man auch in Potsdam und in anderen Städten oder Örtchen das Oktoberfest und man kann sich dieses Gefühl von einer zünftigen Mahlzeit bei einem leckeren Bier auch ein wenig in den Osten holen. Doch das Gleiche, das sage ich auch immer meinen nicht-süddeutschen Freunden, ist es tatsächlich ganz und gar nicht. Deswegen habe ich mich gegen das Dirndl entschieden und es wieder zurück geschickt.

Nun kommt es immer so, wie es gerade kommen muss, und Frau bekommt doch ein wenig Lust auf Oktoberfest Feeling. So habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, was man denn machen könnte, wenn man eben kein Dirndl oder Lederhose im Haus hat und dennoch entweder spontan zu einem Oktoberfest eingeladen wird oder einfach Lust darauf hat, sich ein wenig oktoberfestlich anzuziehen.

 

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Dazu kam mir einfach die Idee ein Herrenhemd in blau kariert, sowie diese schöne Kette zu bestellen und siehe da mein Oktoberfest Look, ist etwas für Sparfüchse, denn bereits mit 35€ ist dieses Outfit definitiv bezahlbarer als jedes Dirndl.

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Natürlich hätte ich auch eines der Hemden meines Mannes nehmen können, allerdings wären die mir ein wenig zu groß gewesen. Dieser Boyfriend-Oktoberfest Look ist genau meins und irgendwie habe ich mich auch um Längen besser darin gefühlt als in dem Dirndl.

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Noch mehr tolle Inspiration findet Ihr in den nächsten Tagen bei den anderen Blogger Mädels. Von Outfits bis zu leckeren Food Rezepten ist einfach alles dabei, was die Zeit des Oktoberfests umso schöner macht.

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16. Sep http://show-me-your-closet.de
17. Sep http://alpini-bayern.de/
18. Sep http://besassique.com/
19. Sep www.hannifuchs.de
20. Sep http://www.blingblingover50.de/
21. Sep https://maracujabluete.com/
22. Sep http://breifreibaby.de/
23. Sep www.stilfrage.net
24. Sep www.moderiamia.de

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Perspektivenwechsel

Den Blickwinkel ändern, etwas aus einer komplett anderen Sicht betrachten, das ist eines der Dinge, die ich in den letzten 30 Jahren gelernt habe.

Ohne nun nostalgisch zurück blicken zu wollen, gibt es Sachen auf die ich in meinem Leben stolz bin und andere die ich einfach akzeptieren muss.

Handlungen, die ich beispielsweise als Fehler angesehen habe, zeigen mir nun, dass sie eben nur Stolperstein, oder Abbiegung waren und mich dahin geführt haben, wo ich heute stehe.

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Die nächste Lektion war: meinem Bauchgefühl vertrauen!

Ob nun Beziehung, Freunde, Studium oder Job. Viel zu lange habe ich in meinem Leben das „richtige“ getan ohne auf mein Herz zu hören. Ich war in Partnerschaften, die mich unglücklich und traurig gemacht haben. Ich habe Wege beschritten die mich krank und depressiv gemacht haben. Ich habe Menschen vertraut, bei denen ich von Anfang an ein seltsames Gefühl hatte und ich musste lernen, dass es viel zu viele Menschen gibt, die nur die Oberfläche betrachten und dann wenn es ans tiefste der Gefühle geht, nicht bereit sind diesen Schritt weiter zu machen.

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Meine jahrelange Rastlosigkeit bezüglich vielerlei Dinge und nun endlich der Wunsch zu wurzeln. Ein Nest zu bauen und Bekannte nicht nur in vielen Städten zu haben, sonder auch Freundschaften wurzeln zu lassen, so dass ich mich auch mehr auf die Menschen einlassen kann.

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Selbstbewusst an sein Ziel zu glauben, auch wenn dieses gar nicht so klar umrissen ist. Träume vergehen, doch der eine Wunsch bleibt: ein glücklich zufriedenes Leben.

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Ich habe gelernt meine Stärken und Schwächen zu akzeptieren. Das es manchmal nichts bringt darüber nachzudenken, sondern das Leben so zu genießen wie es kommt.

Zu lachen, mit Freunden Lebensfreunde zu teilen, seinen Partner immer anlächeln zu wollen, so fühlt es sich an, wenn man plötzlich angekommen ist.

Ein Perspektivenwechsel, nicht ein was wäre wenn, sondern so ist es perfekt.

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Vielen lieben Dank an Christian Walter von WailtecPhotography. Das Fotoshooting war wirklich toll und für diese unglaublich schönen Bilder möchte ich mich an dieser Stelle nochmal herzlichst bei dir bedanken!

 

In Love with: Meine Geburtstagslieblinge

Ich freue mich riesig auf meinen Geburtstag und liegen euch damit wahrscheinlich schon on den Ohren. Eine Sache mag ich daran tatsächlich so gar nicht, die Frage, was wünscht du dir eigentlich zum Geburtstag?

Ehrlich gesagt finde ich es unglaublich schwierig, denn bei meinen Freunden gehe ich eigentlich davon aus, dass sie mir etwas zum Geburtstag schenken, was mir auch gefallen wird. Nichts desto trotz lege ich eine Amazon Wunschliste an und sammle das Jahr über Kleinigkeiten über die ich mich freuen würde oder die ich gebrauchen könnte. So natürlich dieses Jahr auch wieder.

Gerne möchte ich euch, wie letztes Jahr auch schon die Dinge verraten, die ich mir so wünsche oder über die ich mich freuen würde und bin gespannt, wie sie euch so gefallen.

Eine lange Liste belegen natürlich wieder mal Bücher. Letztes Jahr hatte ich mir jede Menge Garten- und Kochbücher gewünscht, außerdem noch ein paar Klassiker. Dieses Jahr sind es vor allem Reiseführer, denn wir möchten nächstes Jahr ein wenig mehr von unserer schönen Welt erkunden.Hauptgebiete sind dort vor allem Südfrankreich und natürlich Schweden.

Bei den weiteren Büchern dreht es sich um Minimalismus, Mode und Fashion Lifestyle. Also einfach Themen, die mich natürlich auch hier im Blog beschäftigen.


Alle 3 Bücher stehen schon länger auf meiner Wunschliste und wir ihr seht, hat es mir der französische Kleidungsstil ein wenig angetan, aber auch der Wunsch nach mehr Ordnung und das Prinzip seinen Kleiderschrank eher minimalistisch einzurichten.

Praktisch geht es gleich weiter, denn ein Haarglätter in Bürstenform und dann auch noch in rosa, wäre ein Traum. Ich hasse es nämlich meine Haare zu föhnen oder zu glätten, da sie sich aber sonst kaum bändigen lassen, fand ich dieses technische Highlight einfach unglaublich praktisch.

Große Liebe sind auch schon diese Dogo Boots, die tatsächlich schon seit 2 Jahren auf meiner Liste stehen. Neben Füchsen stehe ich eigentlich auf alle Waldtiere, aber wer könnte es bei diesen süßen Eichhörnchen nicht verstehen?

Hier also nun ein kleiner Einblick in meine Wunschliste. Die Sachen sind irgendwie total durchmischt und wie eine Freundin schon meinte: einfach total ich! Und tatsächlich freue ich mich genauso über Sachen, die nicht auf meiner Liste stehen, sondern meinen Freunden einfach eingefallen sind oder die sie eben an mich erinnert haben.

Wie handhabt ihr das mit Geschenken? Erstellt ihr euch Wunschlisten oder freut ihr euch einfach über Geld und Gutscheine, sodass ihr euch selber was kaufen könnt? Was war euer schönstes und was euer schrecklichstes Geschenk?